Kulturinfo

Kulturinfo 05/2011

Kultur-Info 5/2011



Liebe Musikfreunde,

nach einer schöpferischen Sommerpause sind Dirigent, Sänger und Organisatoren mit neuem Elan zur Tat geschritten. Wir konnten mit Genugtuung feststellen, dass vor Ort in Sonnenberg einiges in Bewegung gekommen ist.

Bewegung dadurch, dass eine wachsende Zahl unserer Mitbürger/innen die Vielgestaltigkeit kultureller Angebote – wer immer die unterbreitet - gottlob wieder goutiert. Was auch darin zum Ausdruck kommt, dass auswärtige Veranstalter vermehrt die Vorzüge des Kaisersaales für sich entdecken.

Bewegung auch dadurch, dass innere und äußere Herausforderungen die in der IG Sonnenberger Vereine e.V. zusammengeschlossenen Organisationen vor die Sinnfrage stellen, die da lautet: Stärken wir mit Blick auf unsere Partikularinteressen trennende Elemente oder stärken wir im Bewusstsein wesensbedingter Interessenvielfalt die uns verbindenden Elemente, d.h. vergrößern wir die Schnittmengen wieder, um nach innen und außen besser als bisher gemeinschaftsbildend wirken zu können?

Das genau ist der Knackpunkt einer vom IG-Vorstand zur Diskussion gestellten Satzungsänderung mit dem Ziel, unter einem gemeinsamen Dach von gleichgelagerten Interessen gesteuerte Sparten mit größtmöglicher Eigenständigkeit zu installieren.

Wir sind ganz entschieden der Meinung, dass ein wie immer gearteter Spartenverein dem Sinn und Zweck einer Sonnenberger Interessengemeinschaft diametral zuwiderläuft, Gruppenegoismen Vorschub leistet und last but not least dreimal mehr Führungspersonal als bisher erfordert. Ein auf der Basis der bestehenden IG-Satzung vertrauensvoll und vertrauenerweckend zusammenarbeitendes Vorstandsteam macht die zur Diskussion gestellte Satzungsänderung so überflüssig wie ein Kropf.



Nachlese



Als Ideengeber und Mitwirkende am Chorprojekt „Singen tut gut!“ der Konrad-Duden-Schule erreichen uns noch immer positive Rückmeldungen von Besuchern der beiden Eröffnungskonzerte der diesjährigen „Sonnenberger Kulturtage“ Ende Mai. Das Resümee der Schulgemeinde fügen wir in Kopie bei.

Unser Engagement beschränkt sich nicht nur auf das eigene Musizieren. Benefizaktivitäten und die Unterstützung kreativer Chorprojekte sind uns ebenso wichtig wie die Präsentation außergewöhnlicher Ensembles oder Programme. Dies hatte der „Kultursommer Rheinland-Pfalz“ www.kultursommer.de ein weiteres Mal honoriert und dem Männer-Kammerchor die Vor-Ort-Organisation des Wiesbaden-Abstechers seiner diesjährigen Reihe „Hildegard und Disibod“ übertragen.

In der Pfarrkirche Dreifaltigkeit in Wiesbaden konnten wir am 26. August als Ehrengäste den Landtagsabgeordneten Ernst-Ewald Roth, den Stadtverordneten Helmut Nehrbaß, in Vertretung des Oberbürgermeisters die Stadträtin Helga Skolik, Stadtrat und Kulturdezernent a.D. Jochen P. Riedle, für den Ortsbeirat Marion Hennemann und Gert Apfelstedt und die Vorsitzende des Sängerkreises Wiesbaden Marlis Mitteldorf sowie eine stattliche Zahl am Thema interessierter Besucher/innen begrüßen.

Die nach dem Konzert gehörten lobenden Kommentare eines tief beeindruckten Publikums waren uns Lohn für einen nicht unerheblichen Organisationsaufwand. Da örtliche Redaktionen (mal wieder) keine/n Rezensent/en/in entsandt hatten, fügen wir als Anlage ein Pressezitat der anderen Rheinseite bei, nachzulesen auch auf der Homepage „Kirche & Kultur“ der katholischen Kirche in Wiesbaden.

Da wir weltanschaulich neutral sind, unterstützen wir natürlich auch die kulturelle Arbeit der evangelischen Christen, aktuell durch vollzählige Teilnahme an dem offenen Chorprojekt „John-Rutter-Requiem“ der hiesigen Thalkirchengemeinde. Näheres bitten wir dem anliegenden Flyer zu entnehmen.

Eigene musikalische Beiträge der besonderen Art lieferten wir zu der unter dem Motto „Wir schlagen Brücken“ stehenden Sportgala im 150. Jubiläumsjahr der TSG Sonnenberg am 24. September. Am Barren geturnte Pflichtübungen des Deutschen Turnfestes 1904 durch die ehemalige Bundesliga-Riege der TSG verwoben wir mit historischen Gesängen, so z.B. dem beziehungsreichen Marsch „Turner auf zu Streite“ aus dem Jahr 1841.

Daran erinnernd, dass unsere Altvorderen 1865 als „Gesangverein Gemüthlichkeit“ aus der Sängerriege der „Turngemeinde Sonnenberg“ hervorgegangen, dass nahezu alle unsere Gründer auch Gründer der TSG gewesen waren, schlugen wir unsererseits eine musikalische Brücke von der Gründerzeit bis zur Moderne. Mit einem Werk der 1959 in Dresden geborenen Komponistin Sylke Zimpel www.sylkezimpel.de auf den genialen Sprachwitz „Leilied bei Ungewinster“ des Dichters Erich Fried (1921 – 1988) präsentierten wir eine Welturaufführung. Eine gewisse Herausforderung bestand darin, dass den aus allen Himmelsrichtungen angereisten „Altinternationalen“ der TSG und uns Sängern kurz vor Beginn der Veranstaltung nur 20 Minuten Zeit zur Verabredung einer sinnstiftenden Choreographie vergönnt waren.

Eine unserer Intentionen war es, dem Auditorium auf unterhaltsame Weise die im frühen 19. Jahrhundert hochbrisanten Zielsetzungen der Turner- wie der Sängerbewegung hierzulande ins Bewusstsein zu heben. War es Turnern und Sängern seinerzeit doch gemeinsames Anliegen, in bürgerlicher Auflehnung gegen Fürstenwillkür gesellschaftlichen und politischen Einfluss zu „erstreiten“, was ihnen durch das Scheitern der Paulskirchenverfassung vom März 1849 am Machtwort des Preußischen Königs nicht vergönnt war. Desto erfolgreicher treten politisch bewusst handelnde Sportler/innen und Sänger/innen unserer Tage allenthalben für die Idee der Völkerverständigung ein, „schlagen sie Brücken“.











Konzertreise in die Toskana im Mai 2012



In bewährter Zusammenarbeit mit dem Deutsch-italienischen Verein für soziale Partnerschaft AMICIZIA e.V. bereitet sich der Männer-Kammerchor auf seinen nächsten Brückenschlag, seine vierte Konzertreise in die Toskana vor. Die Vor-Ort-Planungen obliegen unserem Freund und Ehrenmitglied Marcello Caldori, der seinen Lebensmittelpunkt in die italienische Heimat zurückverlegt hat. Damit ist gewährleistet, dass unserer Reisegruppe – wie allen Reisegruppen von AMICIZIA – bei optimalen Rahmenbedingungen günstige finanzielle Konditionen geboten werden.

In der 20. Kalenderwoche nächsten Jahres erwarten uns wie stets zuvor herzerwärmende Chorbegegnungen, touristische Attraktionen und kulinarische Köstlichkeiten in einer der schönsten Kulturlandschaften Europas, ja der ganzen Welt, und das im Wonnemonat Mai.

Von unserem familiengeführten Hotel im Gebiet des „Chianti classico“ aus werden wir per Autobus sternförmig touristische Ziele und die Konzertorte ansteuern. Längste Fahrstrecke per Bus und Fährschiff wird ein Tagesausflug auf die Insel Elba sein. Noch ungeklärt ist, ob wir die Hin- und Rückreise per Autobus oder per Flugzeug zurücklegen. Für von Flugangst geplagte Zeitgenossen könnte für Hin- und Rückreise erforderlichenfalls ein Kleinbus eingesetzt werden.

Wie stets bei solch verlockenden Reisezielen, möchten wir musikliebende Menschen mit auf Tour nehmen. Da sich unsere bis zu 80-köpfigen Reisegruppen früherer Jahre aus rein praktischen Gründen als überdimensioniert erwiesen, haben wir die Teilnehmerzahl dieses Mal auf maximal 40 Personen begrenzt.

Es sind noch einige Plätze für mitreisende „Genussmenschen“ frei. Interessierten erteilen wir nähere Auskünfte über Reiseverlauf und finanzielle Konditionen gerne unter der Rufnummer (0611) 54 12 60 oder per E-Mail unter 1.vorsitzender@maennerkammerchor.de .







Sonnenberger Advent



Zum zehnten Male in ununterbrochener Folge findet

am Samstag, den 17. Dezember 2011, um 19.00 Uhr, im Kaisersaal
des Bürgerhauses Sonnenberg, König-Adolf-Straße 6
das Konzert unserer Reihe „Sonnenberger Advent“ statt.

Unter der Leitung von Holger Wittgen werden wir gemeinsam mit dem Vokalensemble für hohe Stimmen „arSoni“ Wiesbaden und einem Streichquartett wieder adventliche und weihnachtliche Musik vorstellen. Einen wie immer stimmungsvollen Abend in Erwartung des Weihnachtsfestes haben wir heuer unter das Motto „Nun sei uns willkommen!“ gestellt.

Zum Besuch laden wir ganz herzlich ein. Kartenvorbestellungen unter der Tel.-Nr.: (0611) 54 12 60 oder per E-Mail unter 1.vorsitzender@maennerkammerchor.de werden empfohlen.





Mit herzlichen Grüßen
Ihr
MÄNNER-KAMMERCHOR WIESBADEN-SONNENBERG







Kulturinfo 04/2011





Wiesbaden, im Juni 2011

Kultur-Info 4/2011



Liebe Musikfreunde,



schon vor einiger Zeit hatten unsere Chormitglieder Robert Jekel und Gert Apfelstedt ein musikalisches Zusammenwirken mit der hiesigen Konrad-Duden-Schule angeregt. Was dabei herausgekommen ist, wurde zu Beginn des Eröffnungskonzertes der Sonnenberger Kulturtage 2011 im Kaisersaal wie folgt kurz dargestellt:

„Die Idee zum Projekt „Singen tut gut!“ ist in den Reihen des Männer-Kammerchores geboren und in der Folgezeit auch vom Vokalensemble „arSoni“ Wiesbaden aufgegriffen worden. Gemeinsames Anliegen ist es, Menschen jeden Alters erfahrbar zu machen, dass der Gebrauch der eigenen Singstimme auch und gerade in Chorformation Labsal für Körper und Seele bedeutet. So übertitelte auch das Wiesbadener Tagblatt einen ausführlichen Vorbericht: „Singen tut einfach gut“.

Da wir die noch unverbildete Jugend ins Geschehen einbeziehen und zudem einen möglichst großen Kreis Erwachsener ansprechen wollten, lag es nahe, uns an die örtliche Konrad-Duden-Schule zu wenden. Dort haben wir dann auch offene Türen eingerannt. Machen sich der Schulleiter und die Musiklehrerinnen diese Projektidee zu Eigen – so das Kalkül – sollte es nicht schwer werden, Eltern und Großeltern der Schulkinder sowie Lehrkräfte zum zeitlich begrenzten Mittun zu animieren. Angesagt war durchaus anspruchsvolle Musik. Für deren Einstudierung ließen übervolle Terminkalender nur fünf jeweils zweistündige Proben zu. Dennoch waren Notenkenntnisse oder Chorerfahrung keine Teilnahmevoraussetzungen.

Die gedeihliche Zusammenarbeit der hiesigen Schulgemeinde mit zwei etablierten Ensembles bei einem generationsübergreifenden Vorhaben überzeugte auch den Ortsbeirat. Der stellte aus seinen Verfügungsmitteln die Anschub-Finanzierung, sprich den Löwenanteil des Notenankaufs sicher. Auch das Kulturamt der Landeshauptstadt leistete einen Beitrag.

Gleichwohl war das alles in Allem mit rund 3.000 € zu Buche schlagende Projekt nur zu stemmen, weil von keiner Seite Honorarforderungen gestellt werden, die Erwachsenen einen Teilnahmebeitrag in barer Münze entrichtet haben und unser Freund Volker Teske wieder einmal für Gotteslohn Bühnen- und Lichttechnik geliefert hat.“

Wegen der sich im Vorfeld abzeichnenden starken Publikumsnachfrage wurde das Eröffnungskonzert noch am gleichen Tage vor erneut vollbesetztem Hause wiederholt, und das ohne pekuniäre Gewinnerzielungsabsicht. Kenner der Szene waren sich einig, am 29. Mai im Sonnenberger Kaisersaal Zeugen eines zur Nachahmung empfohlenen Kooperations- und Veranstaltungskonzeptes geworden zu sein.

Fazit: Gelingt es, 130 Menschen mit und ohne Singerfahrung im Alter zwischen 6 und 76 Jahren gemeinsam auf die Bühne zu bringen und rund 400 Besuchern lang anhaltenden Beifall für Idee und Ausführung eines inhaltlich breit gefächertes Chorkonzertes zu entlocken, haben alle Beteiligten ihre selbstgesteckten Ziele erreicht und in der Tat erfahrbar gemacht, dass „Singen gut tut!“



Weitere Chorprojekte in Sonnenberg – Die Orgel ruft II


Bereits im Jahr des Orgeljubiläums 2008 hatte der Männer-Kammerchor vollzählig am offenen Chorprojekt der evangelischen Thalkirchengemeinde „Messe in D-Dur von Antonin Dvorak“ teilgenommen. Beim letztjährigen Chorprojekt der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde Sonnenberg „G-Dur Messe von Franz Schubert“ waren mit Holger Wittgen, Gert Apfelstedt und Holger Schlosser drei Sänger aus unseren Reihen mit von der Partie. Dies aus der Überzeugung heraus, dass Konkurrenzdenken unter Chören – sei dies nun historisch oder konfessionell bedingt - dem Wesen der Musik zuwiderläuft und niemand Segen bringt.

Wie aus der anliegenden Ausschreibung hervorgeht, lädt die Evangelische Thalkirchengemeinde heuer erneut alle Singbegeisterten zu einem offenen Chorprojekt ein. Bei den Probeterminen des Projekts „John Rutter - Requiem“ wird wiederum versucht, den regulären Singbetrieb der örtlichen Chöre nicht zu beeinträchtigen.

Kompositionen von John Rutter sind uns in bester Erinnerung. Im Rahmen unserer Reihe „vocal abo“ hatten wir im Oktober 2000 unter dem Motto „John Rutter a capella“ den renommierten „Nordic Chamber Choir“ unter der Leitung von Nicol Matt zu Gast.

Ehrensache, dass der Männer-Kammerchor auch zum zweiten Male dem „Ruf der Orgel“ folgt. Wir würden uns freuen, auf diesem Wege weitere Singbegeisterte zum Mittun zu ermutigen.



Ehrenvolle Einladungen

Der von uns initiierte und getragene „Deutsch-kroatische Männer-Kammerchor Rhein-Main“ ist zuletzt im Oktober vergangenen Jahres öffentlich aufgetreten. Es war und ist allseitiger Wunsch, nicht sang- und klanglos wieder auseinanderzulaufen. Ein ursprünglich für Januar nächsten Jahres geplantes zweites Gastspiel in Kroatien auf Einladung des deutschen Botschafters in Zagreb kann leider nicht zustande kommen. Der Leiter des dortigen Kulturreferats hat uns mit Mail-Schreiben vom 31. Mai 2011 wie folgt unterrichtet:

„…Wie mir Botschafter Dr. Fischer heute mitteilte, hat sich für uns in der Zwischenzeit leider eine deutliche Veränderung der geplanten Aktivitäten zur Feier des 20-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen mit Kroatien ergeben: Da 1992 nicht nur Deutschland, sondern auch alle anderen damaligen EU-Mitgliedsländer diplomatische Beziehungen zu Kroatien aufgenommen haben, sollen die Jubiläums-Feierlichkeiten nicht mehr national, sondern im EU-Verbund begangen werden. Dänemark, das in der ersten Jahreshälfte 2012 die EU-Rastpräsidentschaft innehaben wird, wird daher voraussichtlich im März 2012 zentrale Feiern organisieren. Damit ist für uns als Botschaft der nationale Rahmen der Feiern und damit auch die erhoffte finanzielle Ausgangslage weggefallen.

Ich bedaure daher, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ein Auftritt Ihres Chores in Zagreb im Januar 2012 für uns nicht mehr zu realisieren ist. Ich hoffe, dass Sie die Gründe für diese Entscheidung verstehen können. Mit besten Grüßen“


Mit solchen Sachzwängen können wir leben, zumal uns kürzlich eine nicht minder ehrenvolle Einladung erreicht hat. Das Generalkonsulat der Republik Kroatien in Frankfurt am Main, bei allen bisherigen Inlands-Auftritten unseres deutsch-kroatischen Ensembles vertreten gewesen, hat uns gebeten, am 27. Juni 2011 einen Festakt aus Anlass des Kroatischen Nationalfeiertages musikalisch zu umrahmen.

Den vorstehenden Hinweis der Botschaft in Zagreb aufgreifend, werden wir die Organisatoren der für März nächsten Jahres auf EU-Ebene vorgesehen zentralen Feierlichkeiten auf die Existenz des „Deutsch-kroatischen Männer-Kammerchores Rhein-Main“ und dessen Maxime „Integration auf Augenhöhe durch gemeinsame Musikausübung“ hinweisen.







Liebe Musikfreunde,



in der ersten Jahreshälfte haben Chorleiter, Sänger und Organisatoren des Männer-Kammerchores dem geneigten Publikum fünf inhaltlich nicht identische Kulturangebote unterbreitet. Nach der Sommerpause stehen die organisatorische Unterstützung des „arSoni-Sommerprojekts 2011“ (Hildegard und Disibod – Konzert am 26. August in Dreifaltigkeit in Wiesbaden), ein musikalischer Beitrag zur Turn- und Sportgala der TSG Sonnenberg am 24. September, die Teilnahme am Rutter-Requiem und die Vorbereitung der neunten Auflage der Konzertreihe „Sonnenberger Advent“ auf dem Programm. Parallel dazu werden sich unsere Organisatoren mit den Themen „Gastspiel des Kammerchores der Stadt Kfar Saba (Israel) in Wiesbaden“ und „Konzertreise in die Toskana“ – jeweils für das Frühjahr 2012 vorgesehen – befassen.

Die uns zuweilen gestellte Frage, ob all dies nicht mit ungesundem Stress verbunden sei, beantworten wir stets mit einem klaren „Nein!“. Unsere Organisatoren verfügen über reichlich einschlägige Erfahrung. Den nicht Stress, sondern Labsal für Körper und Seele bedeutenden musikalischen Teil bewältigen wir in den zweistündigen Chorproben am Dienstag einer jeden Woche. Repertoirepflege und –Erweiterung lässt sich noch effizienter bei einer gelegentlichen Wochenendklausur - zuletzt Mitte Mai in der Landesmusikakademie Hessen im idyllischen Schlitz – betreiben. Will sagen: Die zeitliche Inanspruchnahme unserer Sänger ist nicht größer als in jedem anderen Amateurchor.

Liebe Musikfreunde,

all dies erfüllt mit großer Genugtuung, ist aber nur realisierbar, weil uns unter der Maxime „Hilfe zur Selbsthilfe“ immer wieder öffentliche Projekt-Fördermittel anvertraut werden. Manches wäre freilich leichter zu stemmen, wenn uns Brüder und Schwestern im Geiste in die glückliche Lage versetzen würden, mehr steuerabzugsfähige Spendenquittungen als bisher ausstellen zu können.

Als nächstes Auslandsensemble erwarten wir - wie gesagt - den Kammerchor unserer israelischen Partnerstadt zu einem Gastspiel in Wiesbaden. Da ist jede Form der Unterstützung zugleich hilf- und segensreich. Wir möchten – um bei einem aktuellen Beispiel zu bleiben - nicht in die missliche Lage einer von der EU ausgebremsten deutschen Botschaft kommen, die letztendlich nach dem Motto „ohne Moos nichts los“ eine bereits ausgesprochene Einladung stornieren musste.

Bleibt uns für heute, Ihnen allen einen erholsamen Sommerurlaub zu wünschen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

MÄNNER-KAMMERCHOR WIESBADEN-SONNENBERG