Kulturinfo

Kulturinfo 01/2010



Wiesbaden, im Januar 2010
Kultur-Info 1/2010





Liebe Musikfreunde,

bei winterlichen Wetterkapriolen mit Kälterekorden und Schneechaos jagt man sprichwörtlich keinen Hund vor die Tür. Da stellte sich uns die bange Frage, ob man mit nach 1990 komponierten Werken des hierzulande nahezu unbekannten Esten Urmas Sisask jemand hinterm heimischen Herd hervorlocken könne.

Ja man konnte! Am Vorabend zum 4. Adventssonntag in Herz-Jesu das für Sonnenberg übliche fünf Dutzend Unentwegter, am späten Nachmittag des Folgetages hingegen war das gesamte Mittelschiff der um ein Vielfaches größeren Ringkirche in Wiesbaden-Stadt eng besetzt. Musikinteressierte pilgerten bei klirrender Kälte, heftigem Schneetreiben, spiegelglatten Straßen und mehreren konkurrierenden Veranstaltungen in mäßig beheizte Kirchenräume, um mitzuerleben, wie etwas Licht in das Schattendasein der Weihnachtsmusik unserer Tage gebracht werden sollte. Offenbar hatten informative Vorberichte in Fach- und Lokalpresse sowie weit gestreute Werbemaßnahmen motiviert, die Weihnachtsbotschaft auch einmal in zeitgenössischen Vertonungen auf sich wirken zu lassen.

Wir haben uns gefreut, Stadträtin Rose-Lore Scholz in Vertretung des Oberbürgermeisters, unser Ehrenmitglied Staatsminister a.D. Dr. Herbert Günther, Ex-Kulturdezernent Peter Riedle, die Ortsbeiratsmitglieder Alfred Clemenz und Helmut Fleischer-Brachmann, Ruth Ochs, Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins Concordia 1875 Sonnenberg, treue Stammbesucher und nicht wenige neue Gesichter begrüßen zu können. Die Besprechung einer aus Bonn angereisten Musikfreundin ist Teil des anliegenden Pressespiegels.
Ein arSoni und den Männer-Kammerchor erstmals im Konzert erlebendes Ehepaar schrieb noch am gleichen Tag um 22.55 Uhr folgende E-Mail: „Wir wollten Ihnen allen die Hand drücken. Es hat sich gelohnt, gelohnt, gelohnt, unbedingt! Wir sind froh, dass wir gekommen waren. Vielen Dank auch an Holger Wittgen!“ Eine Frau vom Fach schrieb: „war gestern in der Ringkirche mit meinem Mann und noch zwei Freunden, es hat uns ausgezeichnet gefallen! Tolle Musik und gut gesungen! Ein paar Sänger mehr hätten nicht geschadet, aber ein wirklich spannendes Stück, dieses Weihnachtsoratorium. Und auch supergute Instrumentalisten. Respekt!“

Das ist freilich nur die halbe Wahrheit. Lange bevor das mit € 8.000 zu Buche schlagende Projekt „Estnische Chormusik zu Weihnachten 2009“ ausgeschrieben wurde, hatte Kulturmanager Holger Wittgen bienenfleißig Hausaufgaben gemacht (Kosten- und Finanzierungspläne, Förderanträge, PR-Strategien, Notenbeschaffung, Suche nach und Vorabsprachen mit Solisten und Instrumentalisten, Terminabstimmungen, Textgestaltungen, technische Logistik). Nach Ende der Sommerpause folgte die öffentliche Bewerbung des Projekts. Von Mitte September an standen den singenden Projektteilnehmern jeweils 10 Intensivproben zur Einstudierung von etwa 60 Seiten kniffliger Notentexte zur Verfügung.

Die für Freitag, den 18.12.2009 angesetzte Generalprobe scheiterte am winterlichen Schneechaos in und um Wiesbaden. Tags darauf standen Holger Witten ab 10.00 Uhr erstmals sämtliche Mitwirkenden für Feinabstimmungen und eine nachgeholte Generalprobe zur Verfügung. In den zeitlich versetzten Pausen musste zudem Bühnentechnik installiert und ein Catering für jeweils 50 Mittag- und Abendessen gewährleistet werden. Verlegung der Technik und des Caterings für den Folgetag war sicherzustellen. Dies alles hatte Holger Wittgen in generalstabsmäßigen Ablaufplänen vorgegeben.

Doch solche Pläne stehen zunächst einmal auf geduldigem Papier. Sichtbare und in unserem Falle auch hörbare Ergebnisse sind nur zu erzielen, wenn sich neben ambitionierten Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten weitere Zeitgenossen selbstlos in den Dienst der guten Sache stellen, wenn sich last but not least Treuhänder öffentlicher Fördergelder von außergewöhnlichen Projektideen überzeugen und ins Boot holen lassen. So danken wir an dieser Stelle ganz herzlich dem Ortsbeirat Sonnenberg und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden für die finanzielle Unterstützung.

Ergänzend zur Schlussbemerkung des anliegenden Vorberichts der Fachzeitschrift Neue Chorzeit sei erwähnt, dass unser Blick Richtung Baltikum nicht erst durch das Gastspiel der Madrigal Singers Tallinn im Juni 1992 geschärft worden war. Vorausgegangen waren Sonnenberg-Gastspiele des litauischen Knabenchores Azouliukas Wilnius unter Vitautas Miskinis (1988), des Tanz- und Gesangsensembles der Universität Wilnius (1989). Den Madrigalisten aus Tallinn folgten mit dem Chor der Stadt Narva im Herbst 1992 noch weitere Esten, im Sommer 1993 der Frauenchor Delta der lettischen Pädagogischen Akademie Riga unter Inta Eizenberga und im Oktober 1995 mit dem Kammerchor Jauna Muzika Wilnius unter Vaclovas Augustinas ein weitere Mal Litauer. Vitautas Miskinis und Vaclovas Augustinas sind weltweit gefragte Lehrstuhlinhaber, Chorleiter und Komponisten, die im Baltikum den gleichen Kultstatus genießen wie Urmas Sisask. Das „baltische Reigen“ schließt sich dadurch, dass unser Chorleiter Holger Wittgen im Rahmen eines staatlichen Austauschprogramms im Oktober letzten Jahres in Lettland weilte.



Liebe Musikfreunde,

über den Daumen gepeilt, hatte der Männer-Kammerchor seinem Publikum im Laufe des Jahres 2009 rund 40 Kompositionen, darunter eine ganze Reihe Neueinstudierungen vorgestellt. So variantenreich und vielsprachig diese Werke gewesen sein mögen, alle vereinte das Prädikat großartige Musik. Auch bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen unserer öffentlichen Auftritte hatten wir wieder besondere Sorgfalt walten lassen. Ob die skandinavisch geprägte Musikalische Mittsommernacht im heimischen Burggarten, der Tag mit geistlicher und weltlicher Musik in Kloster Schönau, deutsch-kroatische Musik und Literatur in der Villa Clementine in Wiesbaden und schließlich Estnische Chormusik zu Weihnachten die Rückmeldungen von Presse und Zuhörerschaft waren einhellig, jeweils Bestnoten für Idee, Ambiente und Ausführung! Und was mindestens ebenso wichtig ist, unsere Sänger – gleich ob Stammpersonal oder Projektteilnehmer – waren mit Begeisterung bei der Sache und sozusagen Wachs in den musikalischen Händen von Holger Wittgen.



Singend die Menschen gewinnen!

übertitelte der Wiesbadener Kurier einen Tag nach „Estnischer Chormusik zu Weihnachten“ einen Bericht über die Hintergründe unseres zweiten im Jahr 2009 erfolgreich auf den Weg gebrachten Projekts, mit dem wir – die Brückenfunktion der Weltsprache Musik seit Jahrzehnten immer wieder gezielt einsetzend – den bevorstehenden EU-Beitritt Kroatiens durch gemeinsames Singen begleiten möchten.

Unsere neue Initiative stößt sowohl in Kroatien als auch hierzulande auf reges Interesse. So haben auch MdB Heidemarie Wieczorek-Zeul (Wiesbaden) und MdB Klaus-Peter Willsch (Rheingau-Taunus-Kreis), Letzterer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der deutsch-kroatischen Parlamentsgruppe des Bundestages, um kontinuierliche Unterrichtung über die Projektentwicklung gebeten. Nach der erfolgreichen Premiere am 06. November 2009 haben sich weitere drei Singbegeisterte aus Frankfurt am Main, Mainz und Wiesbaden zu dritten Probestaffel angemeldet. Wir sind zuversichtlich, die angestrebte Sängerzahl 25 rechtzeitig vor Antritt unserer Kroatientournee im Juni zu erreichen.



Liebe Musikfreunde,

rückblickend auf das Jahr 2009 ist man geneigt zu sagen: Landauf – landab lassen sich nur wenige Chöre finden, die für das 144. Jahr ihrer Historie einen vergleichbaren Tätigkeitsbericht abliefern und zudem behaupten können, durch die Initiierung eines multinationalen Amateurensembles die Idee des völkerverbindenden Kulturaustauschs eine praxistaugliche neue Perspektive eröffnet zu haben.

Seien Sie für heute abschließend versichert, dass jede der weltoffenen Solidargemeinschaft Männer-Kammerchor Sonnenberg zugedachte ideelle oder materielle Hilfestellung auch weiterhin 1:1 in lupenreine Kulturarbeit mit nachhaltiger Wirkung umgesetzt wird.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.

Mit herzlichen GrüßenIhr
MÄNNER-KAMMERCHOR WIESBADEN-SONNENBERG





































Kulturinfo 4/2009

Wiesbaden, im November 2009



Kultur-Info 4/2009




Liebe Musikfreunde,

unser im April auf den Weg gebrachtes Pilotprojekt „Deutsch-kroatischer Männer-Kammerchor Rhein-Main“ entwickelt sich rasanter, als wir es anfangs zu hoffen wagten. Das Ensemble hat am 6. d. M. in Anwesenheit des Generalkonsuls der Republik Kroatien Petar Uzorinac seine erste öffentliche Bewährungsprobe bestanden und damit auch das offizielle Zagreb vom europapolitischen Wert, der Praxistauglichkeit und dem Vorbildcharakter unserer Projektidee überzeugt. Schon am 16. d. M. hat sich das staatliche kroatische Kulturinstitut „Hrvatska matica iseljenika“ in aller Form bereiterklärt, zum Erfolg der Konzertreise des Ensembles in der ersten Junihälfte nächsten Jahres beizutragen. Wir gehen nun mit Optimismus an die Sicherung der Co-Finanzierung, damit seitherige und neu hinzukommende Projektsänger rechtzeitig vor Reiseantritt wissen, ob und ggfs. welche weiteren Annehmlichkeiten auf sie zukommen.

Ein solcher Traumstart war nur möglich, weil die Fachwelt Kreativität und Kontinuität unserer Kulturarbeit kennt und schätzt, wir uns durch Holger Wittgen hervorragend musikalisch geleitet wissen, hochmotivierte Projektsänger gefunden haben, und weil uns - last but not least - mit der Kunsthistorikerin Dr. Dragica Maria Anderle (Wiesbaden) und der Journalistin Aleksandra Brnetic (Berlin) zwei Powerfrauen bei unserem „Kroatienprojekt“ mit Rat und Tat zur Seite stehen.







Estnische Chormusik zu Weihnachten

Für Christen in aller Welt ist der Advent die Zeit des Singens und Musizierens in Erwartung des Weihnachtsfestes. Seit Generationen hören wir in Deutschland die stets gleichen wohlvertrauten Klänge, Programme ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Das beruht auf einer stillen Übereinkunft zwischen Publikum und Interpreten. Für Letztere hat das fraglos praktische Vorzüge, erspart es doch vielbeschäftigen Routiniers kostbare Probearbeit. Die Standardwerke hat man ganz einfach drauf.

Solche stillen Übereinkünfte haben einen gravierenden Nachteil, sie verstellen den Blick auf das großartige kompositorische Schaffen begnadeter Zeitgenossen, deren Werke weltweit hohe Aufführungszahlen erreichen, deutschen Musikfreunden aber schlichtweg vorenthalten werden.

Deshalb hat sich Holger Wittgen entschlossen, in diesem Jahr etwas Licht in das musikalische Schattendasein der Weihnachtsmusik unserer Tage zu bringen, d. h. am Samstag, 19. Dezember 2009, um 20.00 Uhr, in der Herz-Jesu-Kirche in Sonnenberg und am Sonntag, den 20. Dezember 2009, 17.00 Uhr, in der Ringkirche in Wiesbaden mit seinen beiden um Projektsänger/innen verstärkten Chören Kompositionen des Esten Urmas Sisask (* 1960) aufzuführen. Die Musik ist durchgängig mit lateinischen Texten unterlegt. Als Solisten und Instrumentalisten kommen Berufsmusiker zum Einsatz. Mit einem achtstimmigen „O Magnum Mysterium“ des US-Amerikaners Morten Lauridsen (*1943) wird das Programm beschlossen.

Die derzeit engagiert probenden Sängerinnen und Sänger sind von Klangfülle und Farbigkeit der zur Aufführungen kommenden Werke ebenso begeistert, wie von deren harmonischen und rhythmischen Finessen. Zuhörer erwartet keine Musik, die nach avantgardistischen Effekten hascht. Sie können sich vielmehr auf zeitgenössische Musik mit zahlreichen historischen Bezügen freuen, auf Musik, die unter die Haut geht, die man hierzulande viel zu selten zu hören bekommt.

Die auflagenstärkste deutsche Fachzeitschrift „Neue Chorzeit“ teilt diese Meinung, wird deshalb in ihrer Dezemberausgabe einen Vorbericht bringen. Auch die Lokalpresse hat Interesse an einem solchen angemeldet. Schon jetzt bedanken wir uns bei dem Ortsbeirat Sonnenberg und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden für die bereits gewährte bzw. in Aussicht gestellte finanzielle Unterstützung.



Liebe Musikfreunde,

nutzen Sie die seltene Gelegenheit, sich am 19. oder 20. Dezember mit in Deutschland bisher „unerhörten“ Klängen auf das Fest der Feste einstimmen zu lassen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
MÄNNER-KAMMERCHOR WIESBADEN-SONNENBERG








Kulturinfo 3/2009







Wiesbaden, im September 2009



Kultur-Info 3/2009







Liebe Musikfreunde,

am 29.06.d.J. war in der Lokalpresse einleitend zu lesen: „Ein so schönes Gesamtkunstwerk wie diese musikalische Mittsommernacht im Sonnenberger Burggarten gibt es in der Tat selten: Ambiente, Musik, Temperatur und die Idee – da stimmte alles“. Den vollständigen Pressespiegel über den gemeinsamen Beitrag des Vokalensembles „arSoni“ Wiesbaden und des Männer-Kammerchores zu den Kulturtagen Sonnenberg 2009 finden Sie in der Anlage wiedergegeben.

In nahezu gleicher Besetzung gelang am 05.07.d.J. Ähnliches. Ambiente, Musik, Temperatur und die Idee (Tag mit Musik im Kloster) – da stimmte (wiederum) alles. Waren wir im heimischen Burggarten noch zugleich Veranstalter, Bühnenarbeiter und Akteure, konnten wir uns im Kloster Schönau ganz auf die Musik konzentrieren. Morgens sangen beide Ensembles während und nach der Messe 12 geistliche Werke, die im Burggarten naturgemäß nicht auf dem Programm standen. Eine weitere Besonderheit bestand darin, dass bei vier der insgesamt 28 über Tags dargebotenen Kompositionen externe Teilnehmer unseres Kroatienprojektes mitsangen. Dieser inoffiziellen Premiere waren gerade mal fünf Projekt-Proben vorangegangen. Die ehrenamtlichen Betreiber des „Eine-Welt-Cafes“ auf dem weitläufigen Klostergelände waren fürsorgliche Gastgeber, die uns und aus verschiedenen Richtungen angereiste Fans köstlich bewirteten. Die historisch fundierte Klosterführung komplettierte einen schönen, Leib und Seele stärkenden Sommersonntag.



An dieser Stelle möchten wir Chorleiter Holger Wittgen einmal Dank und Anerkennung dafür aussprechen, dass es ihm immer wieder gelingt, „Gesamtkunstwerke“ zu kreieren, entscheidende organisatorische Impulse zu geben und den jeweiligen Anlässen adäquate Musik mit seinen Ensembles sozusagen auf den Punkt einzustudieren. Es sollte mittlerweile nicht nur uns im Männer-Kammerchor bewusst geworden sein, dass sein breit angelegtes musikalisches und organisatorisches Wirken Akzente setzt, Horizonte erweitert und gruppenübergreifende Projekte ermöglicht, die man sich vor seiner Zeit in Sonnenberg so nicht vorstellen konnte oder wollte.


Womit wir beim Thema Projekte wären. Die Schnupperphase unseres offenen Projektes „Deutsch-kroatischer Männer-Kammerchor Rhein-Main“ liegt hinter uns. Die nach der Sommerpause angelaufene, bis Mitte November 2009 terminierte „Probephase zwei“ soll die personelle und musikalische Basis dafür legen, dass die Projektteilnehmer in der Mitte Januar 2010 beginnenden Probephase drei zu einem homogenen Klangkörper zusammenwachsen. Höhepunkt des Projektes wird eine etwa 10-tägige Konzertreise nach Kroatien im Frühsommer 2010 sein. In der ersten Arbeitsphase waren wir in den alle zwei Wochen stattfindenden Proben bis zu 18 Projektteilnehmer und damit schon ein stabiler Klangkörper. Neben den organisatorischen Reisevorbereitungen geht es derzeit darum, uns mittels einer zweiten Werbekampagne zahlenmäßig noch zu verstärken. Das wäre ganz im Sinne der Erfinder, die das Anliegen Völkerverständigung durch praktische Chorarbeit nicht zuletzt auch in der Zahl derer verwirklicht sehen möchten, die ein solch außergewöhnliches Projekt aktiv mittragen.

Ermutigt durch den Zulauf und den Aufführungserfolg des letztjährigen offenen Chorprojektes der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde möchte Holger Wittgen am 19. Dezember 2009 mit „arSoni“ Wiesbaden und unserem wiederum durch Projektteilnehmer verstärkten Ensemble in der (kath.) Herz-Jesu-Kirche Sonnenberg und tags darauf in der (ev.) Ringkirche in Wiesbaden geistliche Werke des estnischen Komponisten Urmas Sisask vorstellen, als einen Höhepunkt dessen „Weihnachtsoratorium“ (siehe anliegende Ausschreibung).







Liebe Musikfreunde,

Befürworter nicht alltäglicher Chorarbeit - wenn sie denn nicht selbst mittun - können wertvolle Beiträge schon dadurch leisten, dass sie singfreudige Zeitgenossen in ihrem Familien-, Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreise auf einschlägige Projekte hinweisen. Auf eben diesem Wege ist der eine oder andere talentierte Sänger bis hin in den Frankfurter Raum erreicht worden und befristet zu uns gestoßen.

Niemand ist glücklicher als ein Mensch, der sich als Sänger/in - gleich ob chorerfahren oder spätberufen – in einem bühnenerprobten Ensemble sowohl auf vertraute als auch auf neue Klangwelten und Aufführungspraktiken einlässt. Auch in Zeiten des Internets ist Mund-zu-Mund-Propaganda ein wirksames Werbemittel. Machen Sie Menschen in besagtem Sinne glücklich!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
MÄNNER-KAMMERCHOR WIESBADEN-SONNENBERG